Berührhaptik
Empfundene Qualität ist das Gefühl des Kunden, ob und wie sehr ein Produkt seine Erwartungshaltung trifft.
Dabei kommen alle Sinne zur Geltung: Sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken.
Dabei kommen alle Sinne zur Geltung: Sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken.
Bei der Berührhaptik geht es um das Fühlen: Wenn Menschen etwas anfassen, werden Empfindungen ausgelöst.
Unsere Haut gleicht Sensoren, die unterscheiden, ob sich Materie angenehm oder unangenehm anfühlt.
Unsere Haut gleicht Sensoren, die unterscheiden, ob sich Materie angenehm oder unangenehm anfühlt.
Um dieses Gefühl objektiv darzustellen sind zunächst Deskriptoren erforderlich, die die Menschen zur Beschreibung der unterschiedlichen Tastempfindungen formulieren.
Diese können heute im Wesentlichen wie folgt angegeben werden:
Orthogonale Deskriptoren:
Härte, Klebrigkeit, Rückformgeschwindigkeit und Deformationsgedächtnis
Tangentiale Deskriptoren:
Rutschigkeit, Stumpfheit, Rauheit, Scherfestigkeit und bei Textilien noch die Faserigkeit
Rutschigkeit, Stumpfheit, Rauheit, Scherfestigkeit und bei Textilien noch die Faserigkeit
Statische Deskriptoren:
gefühlte Temperatur (kalt - warm)
gefühlte Temperatur (kalt - warm)
Diese Deskriptoren können mit dem Verlauf physikalischer Parameter korreliert werden. Die hierfür erforderlichen physikalischen Meßgrößen (Meßgeräte) sind:
- Kontakttemperatur (HapTemp)
- Reibung und Stick-Slip (SSP-03)
- Scherfestigkeit (SSP-03-Option)
- Biegeweichheit (BendTec)
- Kraft über Weg (SofTec)
- Oberflächen-Rauheit (RoughTec)
Die Korrelation zu den einzelnen Deskriptoren ist in einem Fachartikel dargestellt,
der im Download-Bereich heruntergeladen werden kann.
der im Download-Bereich heruntergeladen werden kann.
All diese Meßgeräte können einzeln betrieben werden oder sie werden vernetzt über
die Haptik-Zentralsoftware. Diese stellt für ein bestimmtes Material die Meßbereiche
der Geräte ein und holt nach der Messung die Meßergebnisse dort ab, um sie mit einem
akzeptierten Muster zu vergleichen.
die Haptik-Zentralsoftware. Diese stellt für ein bestimmtes Material die Meßbereiche
der Geräte ein und holt nach der Messung die Meßergebnisse dort ab, um sie mit einem
akzeptierten Muster zu vergleichen.
Ziel des Mess-Systems ist es, ein Benchmarkmuster mit angelieferten zu vergleichen,
um die objektive Darstellung der Materialqualität in Bezug auf die haptischen Eigenschaften
ermöglichen. Es ist nicht das Ziel des Mess-Gerätes, eine Entscheidung über angenehm und
unangenehm zu treffen.






