Störgeräusche
Störgeräusche müssen nicht laut sein, sie sind unangenehm für das menschliche Ohr, da sie mit Gefahr in Zusammenhang gebracht werden.
Störgeräusche (Knarzen und Klappern) sind sehr impulsiv mit stark ansteigenden und abfallenden Signalflanken.
Sie sind nicht tonal (keine Melodie) und haben keine erwartete Rhythmik.
Ihre Wahrnehmbarkeit steht in Bezug zum Hintergrundgeräusch.
Durch Ihre Signalcharakteristik findet im Menschen eine physiologische/ psychologische Verstärkung statt.
Die Beseitigung von Störgeräuschen in der laufenden Produktion ist sehr aufwendig und teuer, daher haben wir Systematiken entwickelt, potentielle Störgeräuschquellen bereits in der frühen Konstruktionsphase, also präventiv zu eliminieren.
Wir leiten Konstrukteure im Rahmen von Seminaren an, Störgeräuschfrei zu konstruieren.
Des Weiteren verfügen wir über Material-Prüftechniken, die die Inkompatibilität von Materialpaarungen hinsichtlich deren Knarzneigung vorhersagen, um bereits in einer frühen Entwicklungsphase zueinander kompatible Materialpaarungen auszuwählen.
Unsere Systeme:
SSP-03 Stick-Slip Prüfstand
RPZ Kontaktstellenanalyse zur Bewertung von Materialpaarungen nach BMW Bewertungstool 315.1
PEM Stick-Slip-Risiko von Materialpaarungen
PES Design Guideline für störgeräuschfreies Konstruieren
RMP Relative Motion Profiles
DGS Drive File Generation Software - Simulation von Straßenanregungen
OCIAN Patentiertes Analyseverfahren zur Bewertung instationärer Störgeräusche
ZoundLab akustisches Mess- und Prüfsystem zur Erfassung, Analyse und Bewertung von Schwing- und
Schallsignalen
ZoundLab QS Sound Quality Analysepaket zur Bewertung des menschlichen Höreindruckes durch Analysen






